So. 25.5.08
Beixenhart - ein "Urwald" wie vor 1000 Jahren
Auf dem Jägersteig unterwegs im Naturwaldreservat Beixenhart. Naturerlebniswanderung für die ganze Familie. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Auch Stöcke sind nützlich.
Treffpunkt: Parkplatz am Weiher zwischen Dollnstein und Ried (14.30 - ca. 17.30Uhr)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00 Familien € 7,00
Info: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421 - 98760
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Mi. 5.06.08
Wasserforscher unterwegs
Wir entdecken das Leben im Wasser an einer Karstquelle in Dollnstein.
Für Kinder ab 8 Jahren und interessierte Erwachsene
Treffpunkt: Parkplatz am Rathaus in Dollnstein (14.30 - 16.00)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00
Familien € 7,00 begrenzte Teilnehmerzahl (max. 10)
Anmeldung: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421 - 98760
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So.8.06.08
Wo der Kuckuck ruft!
Im Naturschutzgebiet Mühlbergleite unterwegs mit dem Vogel des Jahres 2008.
Treffpunkt: Dollnstein, an der Schule (9.30 - 11.30 Uhr)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00 Familien € 7,00
Info: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421 - 98760
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So. 15.06.08
Überlebenskünstler am Trockenrasen
Wir machen uns auf die Suche nach "besonderen Pflanzen und Tieren" auf dem Sonnleitenhang. Naturerlebniswanderung für die ganze Familie.
Treffpunkt: Antoniuskapelle in Dollnstein (14.30 - 16.30 Uhr)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00 Familien € 7,00.
Info: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421 - 98760
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So.13.07.08
Familien-Mühlentag im Gailachtal
Mühlenführungen mit dem ehemaligen Müller, sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Naturparkführern
Treffpunkt: Mörnsheim Finstermühle (10.30 - 17.00 Uhr)
Leitung: Naturparkführer
Info: Umweltzentrum Treuchtlingen Tel.09142 - 20218-0
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So. 10.08.08
Es klapperten die Mühlen einst im Gailachtal
Wir folgen der Gailach bis zur Quelle in Mühlheim und tauchen ein in die Geschichte der Mühlen und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur
Treffpunkt: Kastenhof Mörnsheim (14.30 - 16.30Uhr)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00 Familien € 7,00
Info: Umweltzentrum Treuchtlingen Tel.09142 - 20218-0
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Do. 21.08.08
Total verfilzt - der Haken an der Wolle
Mit Wolle und Seife lassen wir mit unseren Händen Filziges entstehen.
Dabei erfahren wir auch etwas über Schafe als wollige Naturschützer.
Bitte ein Handtuch mitbringen
Treffpunkt: Treuchtlingen, Informationszentrum im Stadtschloss (9.30 - 12 Uhr)
für Kinder ab 8 Jahre
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: 5,-€, inkl. Material
Info: Umweltzentrum Treuchtlingen Tel. 09142 - 20218-0
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So. 7.09.08
Undurchdringlich und geheimnisvoll .....
Ein zauberhafter und kulinarischer Streifzug entlang der Hecken auf den Pfaffenbügel
Treffpunkt: Feuerwehrhaus Dollnstein (14.30 - 16.30Uhr)
Leitung: Ursel Hirsch
Preis: Schüler € 2,00 Erw. € 3,00 Familien € 7,00
Info: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421 - 98760
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Auf dem Jägersteig unterwegs im Naturwaldreservat Beixenhart. Naturerlebniswanderung für die ganze Familie. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Auch Stöcke sind nützlich.
Treffpunkt: Parkplatz am Weiher zwischen Dollnstein und Ried (14.30 - ca. 17.30Uhr),
Leitung: Ursel Hirsch,
Preis: Schüler € 2,00, Erw. € 3,00, Familien € 7,00
Info: Umweltzentrum Eichstätt, Tel. 08421- 98760
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Das Naturwaldreservat Beixenhart hat eine Fläche von ca. 53,4 ha. Offizielle Bezeichnung ist Naturwaldreservat Groppenhofer und Rieder Leite.
Es liegt auf der südlichen Frankenalb, auf einem südöstlich exponierten ehemaligen Prallhang der Urdonau im Wellheimer Trockental. Höhe: 415 - 530 m über NN.
Es ist kein Naturschutzgebiet, sondern in die Kernzone des Naturparks Altmühltal aufgenommen und hat daher den Status eines Landschaftsschutzgebietes.
Seit nunmehr 30 Jahren wurde es 1978 zum Naturwaldreservat.
Durch das Naturwaldreservat verläuft der "Jägersteig" ein fast alpiner Wanderweg.
Wir werden über umgestürzte Bäume klettern, durch Felsspalten hindurch, uns an Seilen hinauf- und hinunter hangeln, und aus Stämmen gebaute Treppen hinabsteigen.
Es ist kein schwieriger Weg, erfordert aber Trittsicherheit und gute Wanderschuhe. Wer sich unsicher fühlt, sollte Wanderstöcke mitnehmen.
Belohnt werden wir durch einen einmaligen Blick in einen Wald, der durch den hohen Totholzbestand fast wieder Urwald zu sein scheint. Hauptbaumbestand ist die Rotbuche, mit bis zu 160 Jahren alten Bäumen.
Daneben aber auch Linden, Eichen, Lärchen, Elsbeere, Hainbuche u.a.
Der hohe Totholzbestand sichert vielen, sehr seltenen Pilzen und Insekten ein Überleben.
Auf unserer Wanderung werden wir, abhängig von der Jahreszeit, verschiedenste Pflanzen zu sehen bekommen. Begleitet werden wir von markanten, durch die Gewalt der Urdonau ausgespülten Dolomitfelsen . Immer wieder fällt unser Blick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Wacholderheiden des Sonnleitenhangs.
Verschiedenste Vögel sind zu beobachten, unter ihnen möglicherweise Wanderfalken und Kolkraben.
Wir werden immer wieder stehen bleiben, etwas über die am Rand stehenden Pflanzen erfahren, erfühlen, ertasten, erriechen.
Ein Weg der alle unsere Sinne anregt. Ein Weg für die ganz Familie.
Derzeit gibt es in Bayern 154 Naturwaldreservate mit einer Fläche von rd. 6600ha, in denen keine forstliche Nutzung mehr stattfindet (wie sonst nur in den Nationalparken "Bayerischer Wald und Berchtesgaden"). Die durchschnittliche Größe der Naturwaldreservate beträgt 42 ha. Bereits seit 1914 wurden "Schongebiete" im bayerischen Staatswald ausgewiesen und aus der forstlichen Nutzung genommen. So zum Beispiel das "Höllbachgespreng" am Osthang des Großen Falkenstein. Im Jahr 1978 wurden im bayerischen Staatswald 134 Naturwaldreservate offiziell ausgewiesen. Darunter waren auch zahlreiche alte Naturschutzgebiete in denen die Waldentwicklung schon länger ungestört abgelaufen war.
Naturwaldreservate bleiben ihrer natürlichen Entwicklung überlassen. In Jahrzehnten oder Jahrhunderten sollten wieder Urwald ähnliche Strukturen entstehen. Es darf kein Holz geschlagen werden. Abgestorbene Bäume verrotten an Ort und Stelle. Freiflächen und Lichtungen werden nicht bepflanzt.
Seit 1982 ist ihr Status auch gesetzlich verankert im BayWaldG.
Sie sind einerseits wichtiger Rückzugsraum und Quelle für eine mögliche Wiederbesiedelung des Wirtschaftsraumes und anderseits wichtige Weiserflächen für Naturschutzstrategien im Wald.
Mehr Information:
Naturwaldreservate in Bayern
Info Dollnstein